Weiter geht’s in Richtung Süden!

by • Juni 13, 2015 • AktualitätComments (0)928

Vorbei die ruhige Zeit in Girolatta und anschließend unser Aufenthalt in der größten Stadt von Korsika.

Jetzt geht es ab in den Süden…

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Nach unserem längeren Aufenthalt in Ajaccio wird der Kompass auf 180° gedreht und es geht immer der Küste entlang weiter Richtung Süden.

Am Ausgang der Bucht von Ajaccio gehen wir vor Anker. Ein ungewöhnlicher und menschenferner Ort. Steinstrand, glasklares Wasser und Felsen die sich ins Wasser schmeißen ziehen unser Aufmerksamkeit auf sich. Wir sind allein hier, neben unzähligen Fischen denen unser Boot besonders gefällt.

Bei so viel gewimmel im Wasser bekommt man schnell Lust, die Angle ins Wasser zu hängen. Gesagt, getan. Der Kapitän an der Angel und Quartier maître mit dem Kächer. Es kann los gehen.

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Es dauert nicht lang und uns geht ein Denti an die Angel. Mehr als 30cm lang und gut 2,5 kg schwer, das lohnt sich, auch wenn die Angel es sichtlich schwer hatte.

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Auf der Karte steht heute Filets vom Denti mit Purée und dazu ein ausgewählter Rosé-Wein aus der Gegend von Aix-en-Provence. Welch ein Schmaus. Unser Denti wird genossen, wie es sich gehört. Da schöpft man gleich viel mehr Kraft um den großen Wellen entgegen zu gehen.

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Weiter geht es in Richtung Propriano. Zum Glück haben wir uns am Vorabend richtig gestärkt, denn die See erwartet uns mit Wellen bis zu 5 Meter. Im Surfgang und mit einer Geschwindigkeit, von bis zu 9 Knoten geht es in Windeseile in den Hafen von Propriano.

Die Hafenmeisterei empfängt uns wie es sich gehört, denn bei solchen Bedingen kommt nicht jeden Tag ein Boot in den Hafen. Wir sympathisieren und spinnen gemeinsam so manchen Seemannsgarn. Dank des Verantwortlichen dürfen wir sogar etwas länger bleiben als normaler Weise.

Zeit die wir gut gebrauchen können, denn das Boot muss noch auf Vordermann gebracht werden, um unseren Gast Sebastian gebührend empfangen zu können.

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Sebastian lebt sich in „Windeseile“ auf Peter Pan ein und integriert sich wunderbar ins Team. Seine beeindruckenden gastronomischen Erfahrungen und Kenntnisse lassen die französischen Feinschmecker an Bord sprachlos und katapultieren ihn zum Schiffskoch.

Alle an Bord und weiter geht es nach Bonifacio.

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Auf dem Programm steht die gefährliche aber auch einzigartige Insel Lavezzi. Mit seinen Felsen über und unter Wasser hat sie schon so manchen Seemann das Leben schwer gemacht, bzw. auch gekosten. So wie es die vielen Denkmäler auf der Insel bezeugen.

Normaler Weiser dauert es ungefähr eine viertel Stunde um sicher zu Ankern, auf Lavezzi brauchen wir eine Stunde. An allen Ecken und Enden ist das Boot festgemacht damit uns der Wind nicht gegen so manchen Unterwasserfelsen treibt. Bei zwei Meter Wassertiefe kommt das Sprichwort: „Immer eine handbreit Wasser unter’m Kiel“ zu seine ganzen Bedeutung.

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Ein kleiner Ausflug an Land, zwischen Felsen und einer Mondlandschaft ohne sondergleichen, bezaubert uns durch und durch. Jede Ecke sieht anders aus, ideal um sich zu verlieren. Glücklicherweise ist es eine Insel.

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Seht ihr auch das Herz?

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Wir kreuzen ein Vielfalt von Pflanzen und Sträuchern, die das Herz unseres Freundes Claude (Botaniker aus Leidenschaft) höher schlagen lassen würde. Die Gerüche und Eindrücke sind so einzigartig, dass so manche Gespräche mittendrin abgebrochen werden um sich auf das Wesentlich zu konzentrieren.

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Zurück am Strand, geht es schnell wieder aufs Boot, den Sebastian hat uns ein besonderes Brot zubereitet. Hmmm..

Leider muss es erst noch auskühlen. Also machen wir Pizza-Abend zum Zeitvertreib!!

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Am nächsten Tag gehen Sebastian und Quartier maître auf Erkundungs- und Klettertour, bevor die anderen Touristen kommen.

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Umweltfreundliches Fortbewegungsmittel. Mit dem Schlauchboot und Ruder geht es an Land. Es soll je keiner geweckt werden.
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Wir haben doch gesagt: „Keinen Unsinn Quartier-Maître !!!“

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Nach einem kurzen aber intensiven Aufenthalt ist es für Sebastian Zeit uns wieder zu verlassen. Wir werden Dich Vermissen.  Jetzt müssen wir wieder selber kochen.

Und wie der Kapitän so schön sagt: „Du bist an Bord immer wieder herzlich Willkommen. Guten Wind dir!“

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Nach all den kleinen Abstechern steigt die Lust wieder mal länger zu Segeln. Das bietet sich an. Es geht mal schnell nach Italien, Sardinien besser gesagt, um sich wieder in Form zu bringen. Die Insel Maddalein erwarten uns.

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